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Projekte Forschungsnetzwerk Erziehungshilfen

Die Projekte in dem Forschungsnetzwerk Erziehungshilfen widmen sich disziplinären Fragen auf dieses Handlungsfeld innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Perspektive von Fachpraxis und Adressat*innen. Es werde qualitative und quantitative Forschungszugänge gewählt. Viele Projekte werden in Kooperation mit Fachinstitutionen oder im Verbund mit anderen Hochschulen durchgeführt. Inhaltliche Schwerpunkte lassen sich im Feld der Heimerziehung und der Pflegekinderhilfe finden. Zudem stehen derzeit übergreifende Themen (Schutzkonzepte) und Übergangsforschung (Leaving Care) im Zentrum der Arbeit.

Junge Menschen in Niedersachen; JuNi; soziale Teilhabe
Das Projekt JuNi soll gemeinsam mit Care Leaver*innen und der Fachpraxis eine integrierte Strategie zur Förderung der professionellen Daseinsvorsorge für Jugendliche und junge Erwachsene in prekären Lebenslagen in Niedersachsen entwickeln.
www.forum-transfer.de ist eine Plattform für innovative Kinder- und Jugendhilfe in Zeiten von Corona. Es geht um die Bereitstellung von Informationen, die für die Träger der Kinder- und Jugendhilfe unter den gegebenen Bedingungen einen wichtigen Beitrag leisten, um neue Konzepte und Arbeitsformen in allen Handlungsfeldern des SGB VIII entwickeln zu können. Insbesondere ist auch der Dialog zwischen Fachkräften ein wichtiger Bestandteil, den Forum Transfer mit digitalen Fachveranstaltungen bietet.
Gemeinsam mit Pflegekindern, -jugendlichen, Careleavern, Pflegeeltern und Fachkräften in Pflegekinderdiensten entwickeln wir Schutzkonzepte zur Stärkung der persönlichen Rechte von Pflegekindern und Pflegejugendlichen.
Das Projekt „Fachstelle: Leaving Care in der Kommune“ reagiert auf den wachsenden Bedarf, in Kommunen – in Kooperation von öffentlichen, freien Trägern und Care Leaver Initiativen – eine Infrastruktur für die (Übergangs)Begleitung von Care Leaver aufzubauen.
Im Rahmen des Europa-Programms Erasmus+ befasst sich dieses Projekt mit einer international vergleichenden Perspektive von Care Leavern.
Foto Universität Hildesheim Hauütcampus zum Projekt Care Leaver an Hochschulen
Das Projekt CareHo hat das Ziel, Care Leaver an den Hochschulen in Niedersachsen miteinander zu vernetzen.
Eine vergleichende Untersuchung der Verfahren der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe vor dem Hintergrund der Diskussionen um eine Gesamtzuständigkeit.
Die Hilfeplanung ist das Kernverfahren der Hilfen zur Erziehung. Sie ist im SGB VIII als ein prozesshaftes, partizipatives und interaktives Verfahren angelegt, in dem die Leistungs­empfänger als Koprodu­zent_innen ihrer eigenen Fallbearbeitung gelten.
Das Projekt knüpft an der Diskussion über Schutzkonzepte in pädagogischen Einrichtungen an, die seit einigen Jahren in Theorie und Praxis geführt wird. Zahlreiche Einrichtungen haben bereits wertvolle Arbeit geleistet und beispielsweise Schutzkonzepte entwickelt.
Familie auf Zeit; 3-köpfige Familie geht auf einem Waldweg spazieren
Familie auf Zeit - Who cares after care? Eine niedersächsische Studie zur biografischen Bewältigung des Übergangs von jungen Menschen aus der Pflegekinderhilfe
Nach dem Bekanntwerden massiver Fälle von sexuellem Missbrauch in Institutionen im Jahr 2010 war es eine wichtige Erkenntnis, dass es einen erheblichen Fort- und Weiterbildungsbedarfs im Bereich Prävention von sexuellem Missbrauch gibt.
Study Care - Infrastrukturen zur Verbesserung der Bildungschancen von Care Leavern an Hochschulen in Niedersachsen
Der Aufbau eines Unterstützungsnetzwerkes zur Gestaltung des Übergangs von jungen Menschen aus einer stationären Erziehungshilfe ist eine gemeinsame Aufgabe von öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe.
Über die Unterbringung von Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen mit Migrationsgeschichte ist annähernd kein Wissen vorhanden. Es gibt statistische Daten, die über Häufigkeiten Auskunft geben.
Im Projekt DigiPäd sollen mit Kindern und Jugendlichen in Heimen und Internaten bedarfsgerechte Orientierungsrichtlinien und Handlungsempfehlungen erarbeitet werden, die 24/7-Einrichtungen in der Entwicklung eines organisationsbezogenen Handlungskonzeptes zur Medienbildung im Spannungsfeld von Ermöglichung, Förderung und Schutz unterstützen.
Nationale Forschungen und insbesondere internationale Studien zeigen auf, dass Kinder und Jugendliche, die in Einrichtungen der stationären Erziehungshilfe (residential care) aufwachsen, geringere Bildungserfolge erzielen als ihre Peers.
Projekt Trans-Fair
Ziel des Projektes ist es, dass Matching zwischen vorhandenen Beratungs- und Förderangeboten durch eine gute Koordination unterschiedlicher Akteur_innen im Übergangssystem verbessern.
Foto Ein junger Mensch lächelnd auf einer Wiese
In dem Projekt „Gut begleitet ins ins Erwachsenenleben“ werden an drei ausgewählten Standorten bestehende Ansätze guter Übergangspraxis fachlich weiter entwickelt und die Erkentnisse für einen Transfer aufbereitet.
Das Projekt widmete sich der Frage, wie Jugendliche und junge Erwachsene, die in stationären Erziehungshilfen betreut werden, beim Übergang ins Erwachsenenleben gut begleitet werden können.
Foto mit Text ... ist gar nicht so leicht, wie es aussieht, auf eigenen Beinen zu stehen
Das Projekt unterstützt Careleaver im Übergangsprozess von der Jugendhilfe „in die Verselbstständi­gung“ und in der Zeit nach dem Jugendhilfeende.
Die Mixed-Methods-Studie untersucht die Essenspraktiken Jugendlicher, die in stationären Erziehungshilfen leben, sowie die organisationale Herstellung des Essens Jugendlicher in den Einrichtungen. Mit der Studie soll ein grundlegender Beitrag zur Erforschung der alltäglichen Pädagogik stationärer Einrichtungen in öffentlicher Verantwortung, wie auch der Essenssozialisation im Jugendalter geleistet werden
Foto zweier Menschen, die sich die Hände geben zum Projekt CareHoPe - CareLeaver an Hochschulen - Online Peerberatung
Das Projekt CareHOPe soll den Beratungs- und Informationslücken Rechnung tragen und Studierende mit stationärer Jugendhilfeerfahrung unterstützen. Es hat das Ziel, eine landesweit agierende Fachstelle und Online-Peerberatung für Care Leaver an Hochschulen in Niedersachsen aufzubauen.
Foto Bücherei
Das Forschungsprojekt beschäftigte sich mit Studierenden, die einen Teil ihrer Kindheit oder Jugend außerhalb ihrer Herkunftsfamilie verbracht haben.
Im Verbundprojekt wird ein e-learning Curriculum zur Weiterbildung von Fachkräften in Bezug auf begleitete und unbegleitete geflüchtete Minderjährige, Rahmenbedingungen und Schutz in Organisationen sowie Traumafolgen und psychische Belastungen entwickelt.
"Rechte im Übergang" stellt die Lebenswelten von jungen Menschen aus stationären Hilfen in den Mittelpunkt.
In diesem Projekt soll ein systematischer Überblick über die aktuelle statistische Datenlage zur Lebenssituation junger Menschen, die in stationären Erziehungshilfen gelebt haben (sog. Care Leaver*innen) erarbeitet werden. Zudem werden im Austausch mit Expert*innen aus verschiedenen Disziplinen die Möglichkeiten, die Datenlage zu verbessern, eruiert.