Foto Ein Bleistift auf einem Blatt Papier

Hilfeplanung in den Hilfen zur Erziehung

Laufzeit: 07.2015 – 06.2017 (24 Monate)

Projektbeschreibung

Die Hilfeplanung ist das Kernverfahren der Hilfen zur Erziehung. Sie ist im SGB VIII als ein prozesshaftes, partizipatives und interaktives Verfahren angelegt, in dem die Leistungs­empfänger als Koprodu­zent_innen ihrer eigenen Fallbearbeitung gelten. Insgesamt ist nur wenig darüber bekannt, inwieweit die Prozesshaftigkeit des Hilfeplanverfahrens genutzt wird, um Hilfen kontinuierlich anzupassen und inwieweit die Angemessen­heit der Leistungserbringung regelmäßig geprüft wird. Weiterhin ist bisher nur in Ansätzen betrachtet, wie die Leistungsempfänger selbst – als Adressat_innen der Hilfe – den Prozess einschätzen und wie sie mit der Fallbearbeitung zufrieden sind.

Im Projekt „Hilfeplanung in den Hilfen zu Erziehung“ werden im Rahmen eines partizipativen Forschungsansatzes zusammen mit Fachkräften anhand von Fallakten, Beobachtungen und einer Adressat_innenbefragung die fachlichen Zugänge in der Hilfeplanung und der konkreten Fallbearbeitung analysiert und neue Perspektiven entwickelt. Gefragt wird, wie die Hilfeplanung in den jeweiligen Schritten konkret umgesetzt wird. Im Rahmen eines partizipativen Forschungs- und Entwicklungsansatzes befinden sich alle Beteiligten (Wissenschaftler/innen und Fachkräfte) in einem gemeinsamen Untersuchungs­prozess.

Das Projekt wird vom Landkreis Hildesheim gefördert.

 

Team: Prof. Dr. Gunther Graßhoff, Prof. Dr. Wolfgang Schröer, Britta Karner, Anna Renker, Tanja Rusack

Kontaktdaten: Britta Karner, karnerb[at]uni-hildesheim.de, Anna Renker, renker[at]uni-hildesheim.de