Projekte Forschungsnetzwerk Erziehungshilfen

Die Projekte in dem Forschungsnetzwerk Erziehungshilfen widmen sich disziplinären Fragen auf dieses Handlungsfeld innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Perspektive von Fachpraxis und Adressat:innen. Es werde qualitative und quantitative Forschungszugänge gewählt. Viele Projekte werden in Kooperation mit Fachinstitutionen oder im Verbund mit anderen Hochschulen durchgeführt. Inhaltliche Schwerpunkte lassen sich im Feld der Heimerziehung und der Pflegekinderhilfe finden. Zudem stehen derzeit übergreifende Themen (Schutzkonzepte) und Übergangsforschung (Leaving Care) im Zentrum der Arbeit.

Study Care - Infrastrukturen zur Verbesserung der Bildungschancen von Care Leavern an Hochschulen in Niedersachsen
Pilotprojekt Ombudschaft in Niedersachsen. Ombudschaftliche Beratung in der Kinder- und Jugendhilfe stärkt die unterstützenden Strukturen zur Sicherung der Rechte der Kinder, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und ihren Familien.
Junge Menschen in Niedersachen; JuNi; soziale Teilhabe
Das Projekt "JuNi - Junge Menschen in Niedersachen" soll gemeinsam mit Care Leaver:innen und der Fachpraxis eine integrierte Strategie zur Förderung der professionellen Daseinsvorsorge für Jugendliche und junge Erwachsene in prekären Lebenslagen in Niedersachsen entwickeln.
Bei dem Projekt "JAdigital: Jugendamt digital – Konzeptionelle Elemente eines digitalen Jugendamtes." geht es um Ideen für die Digitalisierung der Jugendämter
Der Aufbau eines Unterstützungsnetzwerkes zur Gestaltung des Übergangs von jungen Menschen aus einer stationären Erziehungshilfe ist eine gemeinsame Aufgabe von öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe.
FokusJA verfolgt die Sensibilisierung für Hinweise auf sexualisierte Gewalt in allen Zuständigkeitsbereichen des Jugendamtes, die Generierung praxisnaher und bedarfsgerechter Wissensbestände, die dezidierte Stärkung der Handlungskompetenz von Fachkräften im Jugendamt, die Weiterentwicklung organisationaler Strukturen sowie die Etablierung eigenständiger Qualitätsstandards.
Familie auf Zeit; 3-köpfige Familie geht auf einem Waldweg spazieren
Familie auf Zeit - Who cares after care? Die niedersächsische Studie zur biografischen Bewältigung des Übergangs von jungen Menschen aus der Pflegekinderhilfe untersucht dabei Pflegekinder und -familien.
Das Projekt „Fachstelle: Leaving Care in der Kommune“ reagiert auf den wachsenden Bedarf, in Kommunen – in Kooperation von öffentlichen, freien Trägern und Care Leaver:innen Initiativen – eine Infrastruktur für die (Übergangs)Begleitung von Care Leaver:innen aufzubauen.
Im Projekt DigiPäd sollen mit Kindern und Jugendlichen in Heimen und Internaten bedarfsgerechte Orientierungsrichtlinien und Handlungsempfehlungen erarbeitet werden, die 24/7-Einrichtungen in der Entwicklung eines organisationsbezogenen Handlungskonzeptes zur Medienbildung im Spannungsfeld von Ermöglichung, Förderung und Schutz unterstützen.
Die CLS-Studie ist die erste deutschlandweite Panelstudie zum „Leaving Care“ junger Menschen, die außerhalb der Primärgruppe bzw. Herkunftsfamilie „erwachsen werden“. Der inhaltliche Fokus der CLS-Studie bezieht sich auf die Soziale Teilhabe im Lebensverlauf.