Foto zweier Menschen, die sich die Hände geben zum Projekt CareHoPe - CareLeaver an Hochschulen - Online Peerberatung

CareHoPe – Care Leaver an Hochschulen – Online Peerberatung

Laufzeit: 2018 – 2021

Materialien zu diesem Projekt finden Sie unter Materialien (Link).

Projektbeschreibung:

Das Projekt CareHOPe wird von Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Rahmen des Programms „Wege ins Studium öffnen – Chancengerechtigkeit bei der Studienaufnahme erhöhen“ gefördert und von der Stiftung Universität Hildesheim, Institut für Sozial- und Organisationspädagogik durchgeführt. Außerdem sind sechs kooperierende Hochschulen in Niedersachsen (HAWK Hildesheim, HAWK Holzminden, Hochschule Emden Leer, Universität Vechta, Universität Oldenburg, TU Braunschweig) sowie die Hochschule Darmstadt beteiligt. Darüber hinaus freuen wir uns sehr über die Kooperation mit dem Verein „Careleaver e.V.“. Die Fachstelle bietet somit Studierenden mit stationärer Jugendhilfeerfahrung die Möglichkeit zur Beratung und Information, als auch jungen Menschen aus stationären Hilfen, die mit dem Gedanken spielen an einer Hochschule zu studieren. Darüber hinaus bietet die Fachstelle auch Informationen und Beratung für Mitarbeiter*innen an Hochschulen selbst (Studienberater*innen, Dozent*innen usw.) sowie Fachkräften, die mit dem Übergang von Care Leavern zu tun haben (Jugendhilfeeinrichtungen, Jobcenter usw.).

Projektziele:

Das Projekt CareHOPe hat das Ziel, eine landesweit agierende Fachstelle und Online-Peerberatung für Care Leaver an Hochschulen aufzubauen. Dadurch sollen Studierende mit stationärer Kinder- und Jugendhilfeerfahrung in ihrer Studiensituation unterstützt und die Bedingungen für diejenigen verbessert werden, die ein Studium aufnehmen möchten. Diese Fachstelle soll landesweit und hochschulübergreifend agieren, da gegenwärtig nicht an jeder Hochschule eine entsprechende Beratungsstelle eingerichtet werden kann. Die Expertise, welche in der Fachstelle zur Verfügung gestellt wird, bietet Mitarbeiter*innen der Hochschulen (BAföG-Ämtern, Hochschullehrenden, Care Leavern, diversen Beratungseinrichtungen etc.) die Möglichkeit der persönlichen, telefonischen oder Online-Beratung. Des Weiteren sollen Fachtagungen und Informationsangeboten über die Situation von Care Leavern informieren und sensibilisieren. Es ist ebenso ein Ziel des Projektes konkrete Möglichkeiten der Infrastrukturveränderung (z.B. Wohnheimplätze für Care Leaver o.ä.) aufzuzeigen, um strukturell auf die Belange von Care Leavern reagieren zu können. Der Aufbau der Fachstelle wird durch eine wissenschaftliche Untersuchung begleitet.

Kontakt:

Links:

  • Careleaver Online [Link]
  • Careleaver e.V. [Link]
  • Careleaver Kompetenznetz [Link]
  • Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfe (IGfH) [Link]
  • Care Leaver Projekt Tübingen [Link]